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Anreizsysteme für Professoren in den USA und in Deuschland

Egon Franck / Christian Opitz

Die Leistungsfähigkeit bekannter U.S.-amerikanischer Hochschulen wird deutschen Universitäten immer wieder als Maßstab vorgehalten. Ein Vergleich der Anreizsysteme für Professoren an deutschen und U.S.-amerikanischen Hochschulen weist auf einen entscheidenden Unterschied hin: In den USA steht die Hochschule bzw. die Fakultät im Zentrum der Reputationsbewirtschaftung, in Deutschland ist es dagegen der einzelne Professor. Es läßt sich zeigen, daß die korporative Reputationsbewirtschaftung der U.S.-amerikanischen Hochschulen in einigen wichtigen Bereichen zu überlegenen Ergebnissen führt. Einer dieser Bereiche ist die Allokation von Talent und der Aussagewert akademischer Signale. Während Unternehmen in den USA ihre Personalauswahl auf akademische Qualifikationen ausrichten können, müssen deutsche Unternehmen in viel stärkerem Maße zusätzliche Signale berücksichtigen und Bewerber selbst aktiv testen.

 


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